Das Lied „stummer SCHREI“ ist entstanden auf Grundlage der Schilderungen eines 14-jährigen Jungen, den Dr. Jochen Reidegeld in Sri Lanka traf. Dieses Gespräch war eine von vielen bestürzenden Erfahrungen, die 1999 zur Gründung von roterkeil.net führten. Die musikalische Aufbereitung des Themas soll dazu beitragen roterkeil.net bekannter zu machen. Falls Sie selber eine Homepage haben, können Sie auch persönlich zur Verbreitung beitragen: Sie würden uns sehr unterstützen, wenn Sie den Film und einen link auf www.roterkeil.net in Ihre Homepage einbetten.
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Manchmal sagt ein Lied mehr als tausend Bilder.
STUMMER SCHREI
Idee: Dr. Jochen Reidegeld & Jonas Bömelburg Text & Musik: Jörg Garske Gesang: Leonard Garske Gitarre: Michael Götzer Arrangement: Markus Schürjann & Jörg Garske Audio-Produktion 2010: Markus Schürjann, Olfen Video-Produktion 2011 & Cover-Gestaltung: ruhrpuls GmbH, Dortmund Zeichnungen: Sylvia Kierdorf, Dortmund CD-Produktion: Beate Barth, Pit & Land GmbH, Lüdinghausen
Es war ein Abend wie jeder and're
und er saß mit den Freunden am Strand.
Da kam dieser Kerl, den er irgendwie kannte
und der hatte was drauf.
Was er besaß, das war nur ein T-shirt,
ne zerrissene Jeans, nicht genug!
Ein Wink von dem Typen
und er saß auf dem Rücksitz,
der ihn direkt in diese Hölle trug.
Hört doch den stummen Schrei!
Wann sind sie endlich frei von dieser Sklaverei?
Hört doch den stummen Schrei! Wann sind sie endlich frei?
Erst war es wie im Traum,
dann lag er in dem Raum und die Dusche lief nebenan.
Bedürftige Seele, hungriges Herz,
und dann kam dieser Mann.
Gelähmte Gedanken, "Das kann doch nicht sein,
oh Gott, hier komm ich nie wieder raus."
Zerschmetterte Seele, zerrissen, zerfetzt,
und keiner macht die Stimme zur Faust.
Hört doch den stummen Schrei!
Wann sind sie endlich frei von dieser Sklaverei?
Hört doch den stummen Schrei! Wann sind sie endlich frei?
Er hört noch die Schritte, er spürt noch die Macht,
er riecht noch den Schweiß, den Ekel der Nacht.
Sein Körper zerschunden, sein Leben vorbei,
seine Lippen verlässt nur ein stummer Schrei
Und du schließt deine Augen
und du kannst es nicht glauben,
was nicht sein darf, darf einfach nicht sein.
Das Schwein kam aus Deutschland, es wohnt nebenan
und spielt hier mitten unter uns den Ehrenmann.
Die Kinder der Erde wie Freiwild gebucht,
sag mal, ist es nicht schön,
wenn sie der nette Onkel aus Deutschland besucht?
Hört doch den stummen Schrei!
Wann werden WIR sie befrei'n aus dieser Sklaverei?